Allgemeines

Bei der historischen Entwicklung von Gebäuden, hatte die Wärmedämmung kaum einen Stellenwert, jedoch ab der ersten Ölkrise 1973, bei der Energieverknappungen entstanden und zusätzlich die Diskussionen um Klimaerwärmung und Nachhaltigkeit an Bedeutung gewannen, entstand ein Bewusstsein für die allgemeine Notwendigkeit und wirtschaftliche Nützlichkeit der Wärmedämmung.

Funktionsweise

Wärme wird durch die Bewegung von Molekülen weitergegeben. Stoffe mit hoher Dichte leiten Wärme meist besser als Stoffe mit geringer Dichte. Stahl leitet Wärme besser als Holz. Dämmen bedeutet, Molekülketten durch Wahl der Werkstoffe und konstruktive Anordnung zu verlängern oder zu unterbrechen.
In der Wärmedämmung von technischen Anlagen werden zumeist folgende Materialen benutzt:

– Glaswolle
– Steinwolle

Bei beiden Materialien gibt es eine Vielzahl an Varianten die für die verschiedensten Anforderungen an Wärmedämmung angeboten werden.

Materialien für die Wärmedämmung
– Glaswolle
Mineralwolle-Lamellen auf nichtbrennbarer, armierter Reinalufolie kaschiert.
Anwendungsgrenztemperatur Mineralwolle: 200 °C, Kaschierung: 100 °C
Brandverhalten gemäß ÖNORM EN 13501-1 A1

– Steinwolle
Einseitig auf Rabitzgitter mit verzinktem Stahldraht versteppte Steinwolle-Matte. Zur Dämmung von Rohrleitungen und Behältern mit erhöhter Anforderung an die Anwendungs-Grenztemperatur.
• Sicher, da nicht brennbar, Euroklasse A1
• Anwendungs-Grenztemperatur + 620°C

– Steinwolle Schalen
Wärmedämmung von Heizungs- und Warmwasserrohren, Solarleitungen sowie von Rohrleitungen in betriebstechnischen Anlagen.

– Steinwollmatten
Wärme- und Schalldämmung von Klima- und Lüftungskanälen, Heizungs- und Warmwasserrohrleitungen, Abwasserrohren sowie Behältern und Apparaten in betriebstechnischen Anlagen.

Mögliche Schutzmäntel für den Dämmstoff

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten die primäre Dämmung, in Form eines Mantel, zu schützen. Die hier angeführten werden zumeist angewendet:
– Aluminium Blechmantel
– Alu-Grobkornfolie (Alupak)
– PVC